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    <title>Spazierblitze (und andere Gedanken der jungen Dame da draussen)</title>
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    <description>und andere Gedanken der jungen Dame da draussen</description>
    <dc:publisher>Die junge Dame</dc:publisher>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-04T20:34:34Z</dc:date>
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    <title>Spazierblitze</title>
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  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5039661/">
    <title>Die Eine.</title>
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    <description>Am Montag Abend hörte ich im Radio die Stimme einer Frau - es war die von Mirjam Müntefering wie ich wenig später erfuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da war ich eigentlich schon mit meinen Gedanken woanders. Diese Stimme nämlich erinnerte mich an jemanden, der vor Ewigkeiten eine viel zu kurze Zeit Teil meines Lebens war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe damals die einzige Frau kennengelernt, in die ich mich um ein Haar ernsthaft verliebt hätte. Denn sie war einfach ein großartiger Mensch. Und damals habe ich an ihr schon genau die Eigenschaften gemocht und ja, bewundert, die ich noch gar nicht so lange an Männern schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde gar nicht erst versuchen, sie näher zu beschreiben. Sie müssten sie selbst kennenlernen. Vielleicht soviel: sie hatte eine sehr sanfte, ruhige, aber oder gerade dadurch souveräne Art. Genau dies fand sich auch in ihrer einfach wunderbaren Stimme wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann einmal ergab es sich und wir haben zusammen getanzt. Und wenn es einen Moment zwischen uns gegeben hat - einen &lt;i&gt;dieser&lt;/i&gt; Momente - in dem sie mich mit anderen Augen angesehen hat, dann war es während dieses Tanzes. Ein größeres Geschenk hätte sie mir nicht machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mirjam-muentefering.de/&quot;&gt;Mirjam Müntefering&lt;/a&gt; lebt übrigens mit ihrer Freundin im Ruhrgebiet. Diesen Satz hat sie sich während des Interviews gewünscht. Diesen Satz bekommt sie von mir, weil sie mir sehr sympathisch ist - und das nicht zuletzt auf Grund der Tatsache, dass sie neben ihren schriftstellerischen Tätigkeiten Hunde und ihre Besitzer trainiert.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-04T20:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5005293/">
    <title>Ein Engel für den Krümel</title>
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    <description>*Klopf* *Klopf*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krümel bekam einen kleinen Schreck. Dieses Geräusch klang viel näher als alle anderen, die er bisher gehört hatte.&lt;br /&gt;
&quot;Wer ist da?&quot; fragte er vorsichtig.&lt;br /&gt;
&quot;Ich.&quot; antwortete eine klare, helle Stimme.&lt;br /&gt;
&quot;Wer ist &lt;i&gt;Ich&lt;/i&gt;?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin Engelchen und werde ab heute bei Dir wohnen.&quot;&lt;br /&gt;
Bei diesen Worten erschien - aus dem Nichts - ein Lichtpunkt, der so wunderbar und warm strahlte, dass der Krümel einen Moment lang ganz benommen war, bevor er sich wieder fassen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jetzt? Ein Mitbewohner? Aber das war doch gar nicht so geplant gewesen. Er sollte hier alleine wohnen! Und das mit gutem Grund, denn in ein paar Monaten würde es ganz schön eng werden...&lt;br /&gt;
&quot;Keine Angst, ich nehme Dir bestimmt keinen Platz weg. Versprochen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aber was willst Du denn hier?&quot; fragte der Krümel, dem die ganze Sache immer noch ein Rätsel war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich werde auf Dich aufpassen.&quot; sagte Engelchen, und bei diesen Worten leuchtete es auf, strahlte noch heller, so dass der ganze Krümel in eine Wolke aus Licht gehüllt wurde, in der er sich sofort sehr wohl fühlte. Alles war warm, weich und so friedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engelchen fuhr fort: &quot;Siehst Du den kleinen Schatten an der Wand dort hinten?&quot; Der Krümel nickte. &quot;Das ist die Hand Deiner Mutter. Und siehst Du den größeren Schatten daneben?&quot; Der Krümel nickte wieder. &quot;Das ist die Hand Deines Vaters. Beide lieben Dich schon jetzt über alles und sorgen sich sehr um Dich.&lt;br /&gt;
Deshalb bin ich hier, um das Kostbarste zu beschützen, was beide sich vorstellen können. Auf dass Dir nichts geschieht und Du, wenn es soweit ist, Deine Augen aufschlägst und zum ersten Mal in die ihren schauen wirst.&quot;</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-19T17:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4995051/">
    <title>Die fabelhafte Welt der jungen Dame</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4995051/</link>
    <description>Männer haben es heutzutage nicht leicht. Von allen Seiten, so scheint es, müssen sie einstecken: mal sind sie Arschlöcher, mal sind sie zu lieb, mal wissen sie nicht, was sie wollen und mal wollen sie &lt;strike&gt;nur das Eine&lt;/strike&gt; das Falsche...so oder so ähnlich lauten wohl die Vorwürfe an Sie, meine Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher freut es Sie sicherlich zu hören, dass ich nun für Sie in die Bresche springen werde. In diesen Tagen pflege ich nämlich mit ausgewählt wunderbaren Exemplaren Ihrer Gattung Umgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wäre zum Einen der Typ Manager, allzeit Herr der Lage, der in exklusivem Anzug und mit Monogramm und Manschettenknöpfen versehenem Hemd herumläuft. Das war mein Bild von ihm - bis zu dem Tag, wo er mir mit himmelblauem Biene-Maja-Leibchen entgegenkam und mir als einziger Dame in der Runde seinen Sitzplatz anbot. Nun ist er zwar immer noch Herr der Lage, aber bisweilen auch schon einmal einfach süß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Herr reagierte auf meinen Versuch, ihn zuerst durch die Tür gehen zu lassen (das letzte Mal, dass ich auf &lt;i&gt;Ladies First&lt;/i&gt; bestand, knallte ich gegen die Wand neben der Tür eines Vorlesungssaals...) mit einer Entrüstung, die keinen weiteren Widerspruch duldete. Vielmehr habe er großes Glück, versicherte er, dass er mir die Tür aufhalten dürfe. &lt;br /&gt;
Selbiger Herr verfügt übrigens über das Talent, ein ganz wunderbares &lt;i&gt;Guten Morgen&lt;/i&gt; verbunden mit einem strahlenden Lächeln zu wünschen, welches somit einer jungen Dame wie mir einen recht angenehmen Start in den Tag beschert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss durfte ich auch als erste in die Tüte mit dem Eis greifen, das letzte Woche in unserem Team verteilt wurde, und mir meine Lieblingssorte aussuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was möchte ich Ihnen damit sagen? Nun: es ist offensichtlich ganz leicht, Frauen zu begeistern - Sie müssen sich nur trauen, ein wenig gut erzogen und charmant zu sein - und eine Frau, ob sie nun im Hosenanzug oder Kleid daher kommt, wie eine Dame zu behandeln.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-15T17:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4979162/">
    <title>Heute sollst Du sterben</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4979162/</link>
    <description>Vor einem Jahr bin ich in dem Bewusstsein aufgewacht, dass es der letzte Morgen für meinen Hund sein wird. Und immer noch kommt mir die Entscheidung, die ich damals getroffen habe, irgendwie willkürlich vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Frage, die ich an diesem Morgen beantwortete, hatte ich mir bereits seit vielen Tagen, Morgen für Morgen, gestellt: Ist es heute soweit?&lt;br /&gt;
Und jeden einzelnen Tag habe ich mich auf&apos;s Neue entschieden, dass es noch &lt;i&gt;einen&lt;/i&gt; Tag geht - und wir morgen weiter sehen.&lt;br /&gt;
Warum dann &quot;heute&quot; nicht? Warum nicht noch einen weiteren Tag? Einen einzigen. Warum sollte er ausgerechnet &lt;i&gt;den&lt;/i&gt; nicht mehr schaffen? Er hat doch auch gestern geschafft. Schließlich ist jeder Tag, den er erlebt, eine kleine Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für uns wohl fast unmöglich, in einem Leben, welches schon Jahre dauert und schon so viele Tage zählt, den &lt;i&gt;einen&lt;/i&gt; Tag zu finden, an dem es ihm bestimmt ist zu enden.&lt;br /&gt;
Soll das eine Rechtfertigung für unser Scheitern an dieser Aufgabe sein? Nein.&lt;br /&gt;
Es ist vielmehr eine Bitte um Verzeihung an die, über deren Leben wir entscheiden, weil wir unser Bestes geben und es manchmal einfach nicht genügt.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-08T13:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4947611/">
    <title>Selbstzerstörungswochen</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4947611/</link>
    <description>Von Zeit zu Zeit durchlebe ich Phasen, in denen ich vor mir selbst geschützt werden sollte, damit mein Körper keinen dauerhaften Schaden von meiner Dämlichkeit davon trägt. Gerade scheint es wieder einmal so weit zu sein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor drei Wochen entdeckte ich eine ganz phänomenale Mittagspausenbeschäftigung, bei der man mit einer Fernbedienung ums Handgelenk vor dem Fernseher steht und sich virtuell-sportlich betätigt. In meinem Fall handelt es sich dabei um Tennis, welches ich jahrelang auch real gespielt habe. Diese Tatsache wiederum führt dazu, dass ich mich bei diesem Spiel nicht wie alle anderen mit angedeuteten, zarten Handgelenksbewegungen zufrieden geben kann, sondern vollen Körpereinsatz zeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass ich neulich bei einer weiten Ausholbewegung zu einer wundervollen Longline-Vorhand meine Spielhand gegen einen Tisch schmetterte, der die Frechheit hatte, sich dem eindringlichen Warnhinweis, der immer vor Spielbeginn eingeblendet wird, alle Gegenstände und Personen mögen sich bitte aus dem Einflussbereich der Spieler zurückziehen, zu widersetzen.&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war ein fies geprellter Zeigefinger der rechten Hand, der diesen Umstand durch wechselnde blaue Abschnitte, mal an den Fingergliedern, mal am Handrücken, und zur Zeit noch mit einem subkutanen Hubbel an der Aufprallstelle deutlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt seit gestern ein in seiner Bewegungsfähigkeit signifikant eingeschränkter linker Mittelfinger, der mir das Bouldern wohl ein wenig übel genommen hat. Insbesondere das dynamische Aufstehen an einem Griff, bei dem mein Hirn ihm nicht ganz zum richtigen Zeitpunkt den Befehl zum Loslassen gab, was in einer von der Natur wohl eher nicht vorgesehenen Bewegung für den Armen endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mir jetzt eine eindringliche Empfehlung in Richtung Hallenhalma geben möchte, dem sei gesagt: selbst dabei kann ich mir in solch&apos; einer Phase noch irgendwie weh tun. Aber erfahrungsgemäß gehen diese Zeiten irgendwann vorüber - warten wir also ab - auch wenn ich persönlich äußerst ungern hier &lt;i&gt;Fortsetzung folgt&lt;/i&gt; sehen möchte.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-25T10:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4901747/">
    <title>Desillusionierte Betrachtung eines Kuchenbuffets</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4901747/</link>
    <description>Ich hätte gerne ein Stück Kuchen. Nur irgendwie bin ich anscheinend zu spät dran. Warum das so ist kann ich mir selbst nicht erklären, denn ich find&apos;s durchaus noch früh genug. Nichts desto trotz stellt sich die Lage am Kuchenbuffet ungefähr wie folgt dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick erscheint die Auswahl riesig. Da ich aber zugegeben wählerisch bin, kommen bei einem genaueren zweiten Blick schon weit weniger Kuchen in Frage. Und dann gibt&apos;s natürlich noch die Vorbestellungen, erkennbar am goldenen Bon auf dem Teller. Von denen lässt man besser die Finger, auch wenn einige der leckersten Stücke darunter sind: am Ende der zwangsläufig nötigen und energieraubenden Diskussion mit der Verkäuferin bekommt man sie ja doch nicht. Pure Zeitverschwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe also da und schaue mir die verbleibenden Stücke gründlich an. Und da! In der hinteren Reihe ist eins, was wirklich richtig lecker aussieht. Ein Sahneschnittchen wie es im Buche steht. Warum hab&apos; ich das nicht sofort gesehen? Und warum ist so ein Bilderbuchkuchen nicht schon reserviert? Ich traue dem Braten nicht so ganz und werde vorsichtig... denn wie oft hat man sich schon Hoffnungen gemacht, die am Ende bitterlich enttäuscht wurden, nur weil die &lt;strike&gt;dämliche&lt;/strike&gt; Verkäuferin vergessen hatte, diesen dämlichen Bon hinzulegen?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre es nicht vielleicht klüger, eins von den Erdbeertörtchen zu nehmen? Die sehen doch auch ganz lecker aus. Allemal besser als eine hart umkämpfte, sehr vielversprechende Schokotorte, die man überglücklich nach Hause trägt, nur damit sie beim ersten Bissen ein widerliches Bananenaroma offenbart. Mit Erdbeertörtchen passiert einem das nicht. Der Haken an der Sache ist: ich stehe nunmal einfach nicht so auf Erdbeeren.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T14:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4891842/">
    <title>Die junge Dame on the Rocks</title>
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    <description>Wenn man mir vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich mich in nicht allzu ferner Zukunft in knapp 60 Metern Höhe an einen belgischen Felsen gebunden wiederfinde, den ich selbst hochgeklettert bin - dann ist das ein rein theoretisches Gedankenspiel, denn wer hätte dieser mit der Gabe des in die Zukunftschauens bedachter Jemand sein sollen? Eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings macht jenes Phantasiekonstrukt eines recht klar: in dem Moment, wo einem solche Sätze in den Sinn kommen, befindet man sich in einer Situation, von der &lt;i&gt;man selbst&lt;/i&gt; nie und nimmer gedacht hätte, dass man einmal die Protagonistenrolle in ihr spielen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war dieser Moment gestern da. In dem ich gnadenlos überrascht war - von mir selbst und davon, wohin mich der Weg, den ich vor nicht ganz einem Jahr eingeschlagen habe, geführt hat: nach &lt;i&gt;Yvoir&lt;/i&gt; zum Klettern. Das erste Mal unter freiem Himmel, bei strahlendem Sonnenschein, die &lt;i&gt;Maas&lt;/i&gt; direkt nebenan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, werden Sie sagen, wenn sie schon so lange geübt hat, war&apos;s ja nur eine Frage der Zeit, bis sie auch draussen klettern kann. Sonderlich überraschend ist das nicht.&lt;br /&gt;
Nun ja, werde ich sagen, da haben Sie so gesehen Recht, aber das ist noch nicht alles. Ich habe in dieser Zeit nicht nur Klettern gelernt. Ich habe auch etwas über meine Angst gelernt:&lt;br /&gt;
Die eigene Angst zu überwinden ist keine einmalige Sache. Es ist vielmehr ein sehr zähes Immer-Wieder, das einen bisweilen frustrieren kann, weil viel zu oft der Gegner gewinnt. Jeden Millimeter des angstfreien Bereichs muss man sich hart erkämpfen und ebenso hart verteidigen, indem man an seine Grenzen geht - und darüber hinaus. Aber selbst darin erlangt man Übung und so härtet man ganz langsam, in unsagbar kleinen Schritten, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann - irgendwann...findet man sich in einer Situation wieder, von der man noch vor einem Jahr gedacht hat, dass man sich &lt;i&gt;nie&lt;/i&gt; freiwillig in sie hinein begeben wird. Die Angst ist selbstverständlich noch da - aber nicht als beherrschende Kraft, sondern als ein recht erträgliches Mulmgefühl, an das man sich schon gewöhnt hat und gelernt hat, es in Schach zu halten.&lt;br /&gt;
Wenn dabei die schöne Aussicht, das vollkommen neue Gefühl am Fels zu klettern und die Konzentration, nicht in Eidechsen zu greifen, noch nicht genug Unterstützung bieten, dann lenken spätestens die pulsierenden Schmerzen in den Zehen, die sich unweigerlich einstellen, wenn man die Kletterschuhe nicht wie gewohnt nach einer Route in der Wand wieder auszieht, sehr wirkungsvoll davon ab.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-27T10:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4872542/">
    <title>Plädoyer für bedachte Interpunktion</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4872542/</link>
    <description>Es gibt tatsächlich Menschen auf dieser Welt, denen bedeutet ein Ausrufezeichen noch etwas. Diese Menschen setzen ihre Satzzeichen bewusst, sie denken über verschiedene Bedeutungen und Betonungen nach und treffen nach dieser Analyse eine gut begründete Entscheidung, was am Ende ihres Satzes stehen wird. Sie werden mir sicherlich zustimmen, wenn ich behaupte, dass ein Unterschied zwischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Liebe Grüße,&lt;br /&gt;
M.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Liebe Grüße!&lt;br /&gt;
M.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im direkten Vergleich fällt das jedem auf. Das Problem beginnt im alltäglichen Schriftverkehr. Unter Zeitdruck, mit den Gedanken woanders, schreibt man eben schnell mal eine Mail und &lt;i&gt;zack!&lt;/i&gt; haben sich die über die Tastatur fliegenden Finger entschieden, noch bevor der literarisch orientierte Geist seinen Senf dazu geben konnte. Egal - ab damit! und erledigt.&lt;br /&gt;
Der Lesende allerdings nimmt sich vielleicht ein wenig mehr Zeit. Er wird in seinem Kopf die Buchstaben zu Worten formen, diese wiederum zu Sätzen und ihnen eine imaginäre Betonung verleihen. Die natürlich auch  davon beeinflusst wird, ob nun ein Punkt, ein Komma oder ein Ausrufezeichen dort steht.&lt;br /&gt;
Alle diese kleinen Zeichen tragen also entscheidend zum Gesamteindruck des Geschriebenen bei, zu dem, welche Bedeutung der Lesende in diese Worte legt. Vergessen Sie dies nicht, wenn Sie das nächste Mal eine Botschaft übermitteln! Und überlegen Sie gut, bevor Sie ein Ausrufezeichen verwenden.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-18T19:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4752162/">
    <title>Zum Ausprobieren</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4752162/</link>
    <description>So ganz bin ich ja noch nicht vom letzten Beitrag weg. Thematisch meine ich.&lt;br /&gt;
Ich hätte jetzt auch über einen jungen Mann schreiben können, der sich heldenhaft geopfert hat, um ein junges Mädchen vor Prügeln zu retten, diese dann selbst einstecken musste, nebenbei noch das Examen bestanden hat und irgendwann (da bin ich lückenhaft informiert, ich gebe es zu) vorher einmal einem anderen Mädchen wohl so richtig das Herz gebrochen hat. Und außerdem ganz süß aussah trotz oder wegen des Klammerpflasters auf seinem Wangenknochen.&lt;br /&gt;
Aber seien wir ehrlich: wen hätte das schon interessiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen biete ich Ihnen - falls Sie sich darauf einlassen und es auch durchhalten - die Antwort auf die Frage nach dem Zweck Ihres Lebens. Sie könnten es wohl auch Sinn des Lebens nennen, aber das klingt schon so abschreckend hochtrabend. Wie&apos;s geht beschreibt &lt;a href=&quot;http://www.stevepavlina.com/blog/2005/01/how-to-discover-your-life-purpose-in-about-20-minutes/&quot;&gt;dieser Herr hier&lt;/a&gt; so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;br /&gt;
Heres what to do:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Take out a blank sheet of paper or open up a word processor where you can type (I prefer the latter because its faster).   &lt;br /&gt;
2. Write at the top, What is my true purpose in life?   &lt;br /&gt;
3. Write an answer (any answer) that pops into your head. It doesnt have to be a complete sentence. A short phrase is fine.   &lt;br /&gt;
4. Repeat step 3 until you write the answer that makes you cry. This is your purpose.&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich am meisten an dieser Sache gereizt hat war wohl, ob ich am Ende tatsächlich weinen werde. Was nicht allzu schwer ist, denn es braucht wirklich nicht viel, um bei mir die Tränchen kullern zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich nun freuen, wenn Sie als experimentierfreudige - günstigstenfalls weniger nah am Wasser gebaute - Leser mir über Ihre Erfahrungen berichten. Das wäre allerliebst von Ihnen. Ich habe übrigens doppelt so lange gebraucht wie Mr. Pavlina, aber nicht einmal halb so viele Antworten produziert. Es ist also eine sehr individuelle Sache. Schluchz.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-02T20:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4711059/">
    <title>GTD4W</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4711059/</link>
    <description>Some time ago, someone introduced me to &lt;i&gt;David Allen&lt;/i&gt; and his kind of famous &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done&quot;&gt;&lt;i&gt;Getting Things Done&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; method.&lt;br /&gt;
Since then I cannot help but stumble across some of this whole productivity, time and self management stuff quite regularly. Because there is so much of it out there. Being me, I have not even made it through a fraction of it - but already got the impression that a very important aspect is missing. We&apos;ll get there soon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
First let me answer the question which is probably in your head since you started reading: why is she not writing in German as usual? On the one hand, everything I&apos;ve read on this subject up to now has been in English, so it feels quite familiar this way. On the other hand, why not give it a try for a change? That is, apart from my strange vocab usage, of course.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So...what is this whole thing about? I would put it this way: Mr. Allen and his fellows are showing ways to make the most and best of your time. And to actually gain some more by applying a few &lt;a href=&quot;http://www.stevepavlina.com/blog/2005/05/how-to-become-an-early-riser/&quot;&gt;simple&lt;/a&gt; principles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personally, I used to think that some well-used common sense and my mother&apos;s saying &apos;Lazy people must be clever&apos; got me through quite well. And guess what? Reading all these articles, I actually recognized some of my intuitively established ways to manage my chaotic self. If furthermore the respective article is titled, let&apos;s say &lt;i&gt;Time Management for Smart People&lt;/i&gt; - well, I admit that the author has a significant amount of my sympathy on his side.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
But further going in for the matter, I had also to admit that I have a problem: I am a woman. Inherent you say? Not quite.&lt;br /&gt;
For a woman, my dearest productivity gurus, it is not as simple as &lt;i&gt;Getting Things Done&lt;/i&gt;.  We have to get things done &lt;i&gt;looking beautiful&lt;/i&gt;. Which means, for example, that if we actually manage to get up half an hour earlier than usual, we loose 10 of these painfully gained, precious minutes almost instantly in the bathroom trying to conceal our two personal copies of the Mariana Trench. The average man I dare say simply does not care about that sort of thing.&lt;br /&gt;
Which is probably already the explanation why I could not find a single sentence about a trade off between productivity and beauty: all authors I know of are men. But I&apos;m not giving up hope that some day, I will stumble across such a thing as &lt;i&gt;Getting Things Done for Women&lt;/i&gt;. Meanwhile, I will settle for my personal solution of gaining 10 minutes in the morning: having my hair cut shorter.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-16T15:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4680449/">
    <title>Sahne. Punkt.</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4680449/</link>
    <description>Es ist schon ein kleines Weilchen her, da standen sich eine junge Dame und ein junger Herr sehr irritiert gegenüber, nur getrennt durch die Theke einer bekannten Kaffeehauskette, und starrten sich ungläubig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes hatte sich nur wenige Sekunden zuvor zwischen den beiden ereignet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Er&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Eine weitere Bestellung an einem langen Tag voller Bestellungen...&lt;/i&gt;: Was darf es für Dich sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sie&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Sanfte Vorfreude auf den heißen Becher verspürend...&lt;/i&gt;: Eine Schokolade mit Karamelaroma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Er&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Eine weitere Bestellung näher am Feierabend...&lt;/i&gt;: Ohne Sahne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sie&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Leicht irritiert ob seiner Aussage, die in ihrer Welt doch vielmehr eine Frage hätte sein sollen&lt;/i&gt;: Nein. Mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Er&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Ansatzweise ungläubig, aber insgeheim sicher, sich verhört zu haben (es war schließlich ein langer Tag)&lt;/i&gt;: Mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sie&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Zugegeben vollends irritiert, aber noch nicht ganz von der Rolle den Blickkontakt suchend und in zwei Silben die stumme Frage legend, was denn nicht stimme (auch ihr Tag war schließlich lang)&lt;/i&gt;: Jahaaaa...?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Er&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Nun zur visuellen Bestätigung des akustischen Eindrucks aufblickend und zum ersten Mal sein Gegenüber wahrnehmend&lt;/i&gt;: Echt???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sie&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Entschlossenes Nicken, darin den einzig verbleibenden wirkungsvollen Ausweg sehend, ihm die anscheinend so schwer verdauliche Botschaft doch noch näher zu bringen&lt;/i&gt;: Hmhmm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Er&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Anerkennend murmelnd&lt;/i&gt;: Cool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seine Irritation inzwischen längst verflogen sein dürfte, überlegt sie nun bei jeder Bestellung in eben jenem Kaffeehaus, ob sie denn tatsächlich das einzige weibliche Wesen auf dieser Erde ist, das seine heiße Schokolade mit Sahne trinkt oder welche Gründe sonst für den geschilderten Dialog verantwortlich zeichnen könnten.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-05T19:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4652064/">
    <title>Chalk is in the air</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4652064/</link>
    <description>&lt;table&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;35%&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;299&quot; alt=&quot;Arm&quot; width=&quot;171&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spazierblitze/images/Arm.jpg&quot; /&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td width = &quot;5%&quot;&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td  valign=&quot;top&quot; width=&quot;53%&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
Gestern fanden in meiner Haus- und Hofkletterhalle die &lt;i&gt;Soul Moves&lt;/i&gt; statt. Dabei handelt es sich um einen recht entspannt aufgezogenen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer im Idealfall 35 &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bouldern&quot;&gt;Boulder&lt;/a&gt; bezwingen.&lt;br /&gt;
Ein Boulder hat markierte Griffe und Tritte, wobei Start sowie ein Zwischen- und der Endgriff speziell gekennzeichnet sind. Man lege also seine Hände an den Start, setze die Füße und versuche dann entgegen aller physikalischer Widerstände, das Ziel zu erreichen. Dies kann je nach Schwierigkeitsgrad des Boulders noch durchaus machbar oder schier unmöglich erscheinen.
&lt;/td&gt;
&lt;td width=&quot;7%&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;&lt;tbody&gt; &lt;tr &gt; &lt;td width=&quot;3%&quot;&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td width=&quot;46%&quot; valign=&quot;top&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
Zur Grundausrüstung gehören neben Kletterschuhen zwei Dinge: Chalk und Zahnbürste. Diese beiden Hilfsmittel können signifikant dazu beitragen, mehr Halt zu bekommen. Chalk und seine Wirkung dürfte selbst weniger devoten Anhängern des Geräteturnens bekannt sein. Die Zahnbürste dient dazu, die Griffe von den Chalkspuren zu reinigen, die die vielen Hände, die vor einem selbst dort ruhten, hinterlassen haben. Denn zuviel des Guten kehrt auch hier die erhoffte Wirkung um. 
&lt;/td&gt;
&lt;td width=&quot;5%&quot;&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td width=&quot;46%&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;271&quot; alt=&quot;Hook&quot; width=&quot;196&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spazierblitze/images/Hook.jpg&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
Für mich war dieser Tag mit zwei bemerkenswerten Erkenntnissen verbunden. Erstens habe ich nicht gewusst, wieviel Chalk in der Luft fliegen kann, ohne dass man erstickt (das sind übrigens die reflektierenden Partikel auf dem Foto oben) und zweitens sind wohl nirgends soviele putzende Männer zu finden wie in einer Kletterhalle.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-27T11:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4624165/">
    <title>Café bizarre.</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4624165/</link>
    <description>An einem tristen Tag irgendwann in den vergangenen Monaten geschah es: der Bürokaffeeautomat erstarb unter einem letzten dramatischen Aufbäumen angesichts einer widerspenstigen Bohne in seinem Mahlwerk, welches in einem höchst grässlichen Knirschlaut in Verbindung mit einer Art Todesschrei seinen Ausdruck fand. Danach herrschte Stille. In der Maschine - und auch im gesamten Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kaffeekonsumenten trösteten sich gegenseitig mit dem Gedanken, dass sie nun an einem viel besseren Ort sei. Mit ausschließlich gehorsamen Kaffeebohnen und jederzeit gefülltem Wassertank. Da jedoch noch keiner jemals allein von dem &lt;i&gt;Gedanken&lt;/i&gt; an Kaffee wacher geworden ist, musste ein Nachfolger her, welcher - ich will es gleich vorwegnehmen - als Provisorium gedacht noch immer bei uns weilt aus Gründen, deren Komplexität mich leider nachhaltig von einer Schilderung derselben abhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Provisorium, seines Zeichens eine &lt;i&gt;normale&lt;/i&gt; Kaffeemaschine, in die man einen Papierfilter einsetzt, Kaffeepulver und Wasser einfüllt, sodann die Kanne darunter stellt und den An-Knopf betätigt, um geschätzte 15 Minuten später eben jene Kanne mit wunderbarem Kaffee gefüllt vorzufinden, scheidet endlich die Spreu vom Weizen. In diesem Fall die Virtuosen des Kaffeekochens von den Dilettanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit jedem neuen Liter werden nun in unseren Räumen gutturale Flüche, anerkennende Brummer, erleichterte Seufzer oder verbissenes Zähneknirschen hörbar. Je nachdem, wer das unbekannte Instrument in der Küche bediente. Nie habe ich so oft die diversen Klassifizierungen für Kaffee nach seiner Dichte gehört wie in den letzten Wochen: Blümchen-, Bodensee- und Stehkaffee waren es allein heute. Auf diese Eröffnungsäußerungen folgen gemeinhin nicht eben anerkennende, bisweilen sogar unfreundlich zu nennende Worte zu der Person seines Erschaffers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mussten nicht in früheren Zeiten sogar schon Menschen ihr Leben lassen für einen schlecht gekochten Kaffee? Ich halte diese These inzwischen für gar nicht mal so abwegig. Es heisst ja bestimmt nicht umsonst, Tee zu trinken sei gesünder. In diesen Tagen und in diesem Büro ist es allemal entspannter.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-17T19:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4616367/">
    <title>Die junge Dame woanders</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4616367/</link>
    <description>Ende des letzten Jahres war jemand so nett, mich zu sich nach Hamburg einzuladen. Da ich von dieser Stadt bisher nur Elbtunnel und Hauptbahnhof von innen gesehen hatte, war ich entzückt über diese Idee und machte mich am Donnerstag letzte Woche auf die Reise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...um sehr beeindruckt zu werden von dieser Stadt, und das, obwohl sie mit ihrer als Konkurrenz zur Oper von Sydney gedachten Elbphilharmonie doch ein wenig größenwahnsinnig erscheint. Trotzdem - sie bleibt liebenswert-charmant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sage ich nicht nur, weil ich dort die besten Crêpes meines Lebens essen durfte. Wo sonst findet man inmitten von Kneipen, Bars und Clubs einen Bauwagen, in dem fabulöser Jazz gegeben wird? Falls Sie jemals das Schanzenviertel mit Ihrer Anwesenheit beehren, statten sie dem Bauwagen doch auch mal einen Besuch ab. Entgegen der kursierenden Gerüchte gibt es dort sogar eine Toilette - die stellt schon ein ganz eigenes Abenteuer dar.&lt;br /&gt;
Und wenn das offizielle Programm noch nicht angefangen hat und Sie noch allein mit Ihren Begleitern dort sitzen, dann lassen Sie sich vielleicht ebenfalls dazu hinreissen, Ihre Fingerabdrücke auf dem dort ansässigen Klavier zu hinterlassen.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;HH-Bauwagen-Klavier&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spazierblitze/images/HH-Bauwagen-Klavier.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-15T16:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4570937/">
    <title>What a difference a day makes.</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4570937/</link>
    <description>Morgen wachen wir auf und finden uns in einem anderen Jahr wieder. Natürlich. Es weiß jeder, dass die Silvesternacht eine besondere ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber daneben gibt es doch noch die anderen Tage im Jahr, die nicht den Zählerstand der Menschheitskilometer n.Chr., sondern unser Leben, uns selbst verändern. Wir wissen nicht,  ob wir am nächsten Morgen glücklich oder traurig aufwachen. Es sind Tage der Entscheidung. Mit großen Hoffnungen, vielen Erwartungen, die entweder ihre Erfüllung finden oder die bitter enttäuscht werden.&lt;br /&gt;
Manchmal wünschen wir uns auch, dass sich eben nichts ändert. Dass wir einen Tag später noch genau dasselbe Leben, mit all den Menschen, die uns lieb sind, führen können wie in diesem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sind da auch Veränderungen, die eben nicht von heute auf morgen stattfinden. Die viele Tage brauchen, bis sie vollbracht sind. Tage, die wir ihnen geben müssen - egal, ob es uns passt oder nicht. Wir können nur akzeptieren, dass es so ist. Und darauf vertrauen, dass jeder Tag, der vergeht, uns unserem Ziel ein Stück weit näher bringt. Auch, wenn wir die einzelnen Schritte dorthin nicht wahrnehmen können, weil sie viel zu klein sind. Jeder Schritt, jeder Tag leistet seinen Beitrag und verändert etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
What a difference a day makes? Die Antwort darauf liegt wohl bei uns selbst. In den letzten Minuten eines Jahres nehme ich mir gewöhnlich einen Moment Zeit und versuche, meine zu finden.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-31T11:00:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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